Ausstellung vom 29.Oktober bis zum 10. Dezember


EVE ASCHHEIM


Lighter than Air, 2021, graphite, acrylic on mylar, 46 x 30 cm



Eröffnung: Samstag, 29. Oktober 2022, 16 bis 19 Uhr 29.10.2022-10.12.2022



Von der Zeichnerin Eve Aschheim aus New York zeigen wir backstage noch einmal eine Auswahl ihrer neuen Arbeiten, die während der Isolation durch Corona-Maßnahmen in New York entstanden sind. Trotz allem war es eine erfinderische Zeit, in der sie eine neue Möglichkeit erlebte, auf Ungewissheiten gedanklich zu reagieren. Der Bleistift führt ihre Hand über ihr bevorzugtes Material, Mylar. Bleistiftlinien besetzen zaghaft das Blatt und plötzlich breitet sich das Blau magisch und durchscheinend von hinten über die Oberfläche aus. Die Verschränkung von Räumen und deren Ausdehnung in Zwischenräume kennzeichnete Eve Aschheims Zeichnungen bereits in ihrem Frühwerk. Mit elementaren, präzise platzierten grafischen Elementen baut sie komplexe Strukturen im Bildraum auf und destabilisiert sie gleichzeitig - manchmal explosionsartig. Unter der geschichteten, durchlässigen Oberfläche befindet sich ein Schwebezustand mit radikalen linearen Verankerungen. Spuren in subtilen Weiß- und Schwarzabstufungen gewinnen an Bedeutung. Sie werden zu festen Setzungen und führen mitunter zu elementaren Transformationen auf den Oberflächen anderer Zeichnungen.

Aschheim beobachtet die jüngsten Veränderungen in ihrem Leben mit Beklemmung, erkennt aber gleichzeitig, dass Unstimmigkeiten und Unvorhersehbarkeiten zu einem Neuanfang führen können.



Eve Aschheim,1958 in New York City geb.; studierte an den Universitäten von California, Berkeley und Davis; Professur am Lewis Center der Künste/Princeton University; Stipendien u. Auszeichnungen: 2012 John Simon Guggenheim Memorial Foundation; 2008 Joan Mitchell Foundation; 1997 American Academy of Arts and Letters; 1997 Elizabeth Foundation for the Arts;1990, 2001 Pollock-Krasner Foundation; 1991 New York Foundation for the Arts; 1989 National Endowment for the Arts; Zahlreiche nationale und internationale Austellungen: Lori Bookstein Fine Art, New York City; Galerie Inga Kondeyne, Berlin; The New York Studio School; The Weatherspoon Museum of Art, Greensboro, N.C.; Schick Art Gallery, Skidmore College, Saratoga Springs, NY; Lacoste Keane Gallery Concord, MA; Sarah Lawrence College, Bronxville,NY; Metropolitian Museum of Art (MET Breuer), NY (group exhibition)


Die Wichtendahl Galerie zeigt in den vorderen Ausstellungsräumen: Stadt, Land, ... mit ESTHER GLÜCK, KATRIN GÜNTHER, ULRIKE HEYDENREICH, RALPH PETSCHAT, ANNETTE SCHRÖTER


Arc/h, 2019, graphite, black gesso, ink, gouache on mylar, 43 x 28 cm





POSITIONS art fair berlin 15.09. - 18.09.

POSITIONS art fair berlin

15. Sept. bis 18. Sept. 2022 ( Am Donnerstag , 15.Sept. bleibt die Galerie geschlossen.)

Kazuki Nakahara, Johannes Regin, Hanns Schimanksy, H.Frank Taffelt




Ausstellung vom 10. September bis zum 22. Oktober 2022


KAZUKI NAKAHARA


o.T., 2022, Farbstift und Kohle auf Papier, 52 x 76 cm



Eröffnung: Samstag, 10. September 2022, 15-19 Uhr 10.9.2022 – 22.10.2022



Diese Ausstellung von Kazuki Nakahara läuft unter dem Titel „WIND IM WEISS“.

Im Atelier vor seinen Zeichnungen spricht er vom Wind, den er zunehmend zeichnerisch wehen lassen will. Felder mit vielfältigen, in ihren Erscheinungsformen geheimnisvollen Struktursetzungen, denen man als Betrachter sofort genauer nachgehen möchte, löst er auf. Kazuki Nakahara spricht davon, dass die Zeichenreihen ohne Gewicht, frei schwebend ins Weiß eindringen. Sie sind von ihm aus der Regelmäßigkeit befreit worden. Das Weiß enthält nichts Subjektives für ihn. Es ist etwas Elementares, in das der Betrachter Assoziationen fügen kann. Natürlich hat Kazuki Nakahara in seinem Denken das fünfte Element, das in der japanischen Tradition verankert ist, verinnerlicht: die Leere. Der Künstler läßt die Winde im Geist über die Papiere ins Weiß hineinziehen und bringt die Leere auch mit Hilfe von schwarzen Kohlelinien, die kontrastierend über seine Formate fliegen, zum Strahlen.



Kazuki Nakahara, 1980 in Kagawa/Japan geboren; 2000-05 Studium an der Yokohama City University; 2005-10 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; 2010/11 Meisterschüler bei Hanns Schimansky; Preise (Auswahl): 2020 ,„Egmont Schaefer Preis für Zeichnung 2020“, Berliner Kabinett e.V. u. Galerie Parterre,Berlin; 2017 „Christine Perthen Preis für Radierung“, Berlinische Galerie, Berlin; 2013/14 Studienaufenthalt in London (Pola Art Foundation,Japan); 2011 „Mart Stam Förderpreis“, Mart Stam Gesellschaft, Berlin; 2010 BBK Leipzig e.V.,1.Preis "Ereignis Druckgraphik 2“; Ausstellungen (Auswahl): 2009, 2010, 2011, 2013, 2015, 2017, 2020 Galerie Inga Kondeyne-Raum für Zeichnung, Berlin; 2011 Centre for Recent Drawing, London, fruehsorge contemporary drawing, Berlin, „Anschlüssel London-Berlin“; 2014 Centre for Recent Drawing, London, „travelling light“; 2016/2017 Tug Boat Gallery, Marxhausen, Gallery of Art, Nebraska (USA), “Drawing Performance: Abstraction from Berlin and the United States”;  2018 Kunstverein Eislingen, „8.biennale der zeichnung-ausgezeichnet“; Galerie Parterre, Berlin, „Zeichnung der Gegenwart (II)“; 2019 DRK Kliniken Berlin-Westend, “Im Kosmos der Zeichnung”, kuratiert durch Dr. Anne Marie Freybourg; 2021 Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf; "Dem Wind folgen"; 2022 Museum Modern Art, Hühnfeld, "The Abstract View”; Galerie Inga Kondeyne-Raum für Zeichnung, Berlin, „Wind im Weiss“


Die Wichtendahl Galerie zeigt zeitgleich backstage: Simone Distler-Malerei auf Papier

Positions 2022: 15. - 18. September 2022 im Flughafen Tempelhof Hangar 5-6

Auf dem Stand B15 der Galerie werden Zeichnungen von Kazuki Nakahara, Johannes Regin H.Frank Taffelt und Hanns Schimansky zu sehen sein.






© 2009 - Galerie Inga Kondeyne