Roger Ackling
Marlies Appel
Curt Asker
Ka Bomhardt
Claudia Busching
Bernhard Garbert
Jens Hanke
Hanna Hennenkemper
Volker Henze
Jürgen Köhler
Eric de Nie
Ronald Noorman
Fred Pollack
Peter Riek
Hanns Schimansky
Christiane Schlosser
Willi Siber
Sam Szembek
Barbara Uetrecht
Rolf Wicker
Konrad Wohlhage
Tian Yuan |
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Ausstellung vom 11. Juni - 10. Juli
Willi Siber (D) und Ronald Noorman(NL)
Von Willi Siber waren im Jahr 2000 schon einmal außergewöhnliche
Holzplastiken in der Galerie zu sehen.
In seiner Arbeit setzt sich Willi Siber gekonnt spielerisch über Erwartungen an die Holzbildhauerei hinweg. Mit unerwarteten Formen und Strukturfindungen überrascht er seit Jahren in seinen großen Museumsausstellungen und kleineren Galerieausstellungen. Jedes seiner oft geweißten Objekte erscheint als Parodie von etwas, das man schon einmal irgendwo selbst als Grundform in der täglichen Welt gesehen hat. Nur Willi Siber hat sich intensiv etwas erschaut, hat es in Raum und Licht um und um gedreht; was innen war, nach außen gestülpt und umgekehrt; Kleinteiligkeit in Monumentalität verwandelt; Großes zerkleinert, geschichtet, aufgereiht; Masse kann durch ihn leicht sein, Geschlossenheit durchlässig.
In welchem Raum er seine Objekte auch aufstellt, er füllt dessen Leere mit plastisch strukturiertem Licht, dass er zusammen mit einem Lachen in Schwingung bringt - vervielfacht genoppt, gesplittert oder anarchisch gedreht. |  Wandobjekt, 2003, Holz/gefasst, 48x18x18cm
 Zweiteiliges Wandobjekt, 2003, Holz/gefasst, 40x60x16cm |
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 o.T., 2001, Gouache/Bleistift, 21 x 30 cm
 o.T., 2003, Gouache/Bleistift, 15 x 22 cm |
Ronald Noorman aus Amsteram gehört zur seltenen Spezies der Zeichner.
Er arbeitet auf Papieren, die selten größer als
30 x 40 cm sind - eher kleiner. In unserer Zeichnungsausstellung „Weiß
zieht und gewinnt“( zusm. mit der Galerie Seitz & Partner), erweckten im
vergangenen Herbst seine Arbeiten großes Interesse.
Ronald Noorman stellt sich der Leere des weißen Blattes. Leicht, mit
Pinsel und Tusche oder Graphit setzt er fast an-deutungsweise Striche
in den Blattraum hinein. Diese agieren sofort in wechselnde Richtungen,
als sich gegenseitig beo-bachtende Wiederholungen eines Streichs.
Vielleicht auch Unterstreichungen von etwas, das man als Spur
wiederzuerkennen meint. Und plötzlich taucht ein Trichter auf - oder
ein Buchstabe als Bezugsfigur. Es sind kurze Setzungen, mitunter auch
mit farbiger Tusche, abgehoben von den Verstrickungen des Alltags. Wir
können seine Kürzel mit unserer Phantasie bevölkern - sie sind gut für
längere innere Betrachtungen.
Die Ausstellung läuft vom 11. Juni bis zum 10 Juli 2004
Galerie Inga Kondeyne HACKESCHE HÖFE, HOF IV Rosenthaler Str.40/41 10178 Berlin Tel/Fax: 030/2813113
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
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 v.l.n.r. Hanns Schimansky, Willi Siber, Ronald Noorman
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