Ausstellung vom 05. September 2015 bis 13. Oktober 2015


Peter Riek





Eröffnung: Freitag, 4. September 2015, 19-21 Uhr 5.9.2015 bis 13.10.2015




Gleichzeitig eröffnet die Wichtendahl Galerie, nach dem Umzug in die Carmerstraße 10, ihre erste Ausstellung an diesem Ort mit neuen Arbeiten von Katharina Meister.

Wir laden Sie zu diesem Neustart am 4. September herzlich ein.




Peter Riek, 1960 geboren, 1979–84 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, lebt und arbeitet in Heilbronn a.N., Ausstellungen (Auswahl): 1995 Royal Albert Memorial Museum, Exeter; 1996 Mannheimer Kunstverein; 1998 Pena Nationalpalast und Goethe Institut Lissabon; 2000 Städt. Museen Heilbronn; Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg; 2003 Centre d’Art Contemporain André Malraux Colmar; 2005 Kunstverein Flensburg; 2006 Galerie Inga Kondeyne, Berlin; 2007 Hans-Thoma-Gesellschaft/Kunstverein Reutlingen; galerie parterre, Berlin; 2009 Sammlung Prinzhorn, Heidelberg; 2010 Kunstverein Eislingen; 2011 Stiftung Bartels, Basel; 2012 Reuchlinhaus, Kunstverein Pforzheim; 2013 Kunstmuseum Singen; 2014 Museum im Kleihues-Bau, Kornwestheim; 2015 VR-Kunstpreis, Kunstmuseum Ahlen.

Seine hart im Weiß-Schwarz Kontrast reflektierenden Asphaltzeichnungen rettete Peter Riek zunächst durchs Fotografieren vor der unausweichlichen, auf dem Fuß folgenden Vergängnis. Im Prozess des Experimentierens mit druckgrafischen Techniken auf verschiedenen Materialien fand er überraschende Lösungen, um seine ursprünglich gefundenen grafischen Formulierungen neu zu materialisieren. Jetzt sind Siebdrucke entstanden, in denen er Weiß auf Schwarz aufblitzen läßt. Einzelne Linien oder Linienbündelungen führen bei Peter Riek immer wieder zu Rundformen - von Gefäßen bis hin zu Totenschädeln, mit linearen Ausschlägen nach allen Seiten.




Am 5. September 2015 laden wir Sie am Nachmittag ( 16-19 Uhr ) zu KUNST + WEIN ein. Das VDP Weingut ist zu Gast in der Galerie.





Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, 10623 Berlin (am Savignyplatz), Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de









Aktuelle Ausstellung:

GEMISCHTES DOPPEL


Hanna Hennenkemper
Una H. Moehrke
Kazuki Nakahara
Carsten Sievers


Öffnungszeiten im August: nach telefonischer Vereinbarung


Nächste Ausstellungseröffnung am 4.September 2015:

Peter Riek - mit Siebdrucken von seinen Asphaltzeichnungen




Ausstellung vom 23. Mai 2014 bis 30. Juni 2014


Eve Aschheim





Freitag, 22. Mai 2015, 19–21 Uhr 23.05.2015 – 30.06.2015





Hanns Schimansky








Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, 10623 Berlin (am Savignyplatz), Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de





Eve Aschheim, 1958 in New York City geb.; studierte an den Universitäten von California, Berkeley und Davis; Professur am Lewis Center der Künste/Princeton University; Stipendien u. Auszeichnungen: 2012 John Simon Guggenheim Memorial Foundation; 2008 Joan Mitchell Foundation; 1997 American Academy of Arts and Letters; 1997 Elizabeth Foundation for the Arts;1990, 2001 Pollock-Krasner Foundation; 1991 New York Foundation for the Arts; 1989 National Endowment for the Arts; Zahlreiche nationale und internationale Austellungen: Lori Bookstein Fine Art, New York City; Galerie Inga Kondeyne, Berlin; The New York Studio School; The Weatherspoon Museum of Art, Greensboro, N.C.; Schick Art Gallery, Skidmore College, Saratoga Springs, NY. 

Eve Aschheim aus New York stellt wieder Zeichnungen in Berlin aus. Es ist das zweite Mal seit ihrer Ausstellung 2001 'In memoriam Rainer Borgemeister - Zeichnungen von Kasimir Malewitsch und Eve Aschheim'. Sie hat ihren Platz als Zeichnerin innerhalb der abstrakten Kunst Amerikas seit den 90er Jahren in New York gefunden. Das von ihr bevorzugte Format ist in diesem Zusammenhang zunächst irritierend. Allerdings entwickeln diese kleinformatigen Zeichnungen auf Ausstellungswänden eine überraschende Monumentalität. Schon in Eve Aschheims künstlerischen Anfängen charakterisieren Verschränkungen von Räumen und deren plötzliche Öffnung in Zwischenräume ihre Zeichnungen. Sie bedient sich elementarer, genau gesetzter zeichnerischer Elemente, um komplexe Strukturen im Bildraum aufzubauen, und destabilisiert sie gleichzeitig explosionsartig wieder. Unter der geschichteten, durchlässigen Oberfläche existiert ein Schwebezustand mit radikalen linearen Verankerungen.
Blaue Spuren innerhalb subtiler Abstufungen von Weiß und Schwarz erregen Aufmerksamkeit. Sie ziehen mitunter elementare Veränderungen nach sich. Sie zeigt sich als Malerin – öffnet sich für Farbflächen.
Das Zeichnen ist Eve Aschheims Möglichkeit, auf die Umwelt und den Zustand des Lebens in der Metropole New York zu reagieren.

Hanns Schimansky, Jg.1949; 1977-80 Stipendium als Meisterschüler an der Akademie der Künste, bei Gerhard Kettner; 1996-97 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris; 1997 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin;1998-2014  Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; 2012 Hans Theo Richter Preis, Sächsische Akademie der Künste, Dresden; zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen wie z.B.1990 Berlin, Neue Nationalgalerie; 1994 Leverkusen, Städtisches Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich; 1998 Hannover, Sprengel Museum; 2000 Neuchâtel (Schweiz), Musée d'Art et d'Histoire; 2001 Rostock, Kunsthalle; 2003 Kalsruhe, Staatliche Kunsthalle; 2008 Den Haag Gemeente- museum; 2010 Dessau, Meisterhäuser Klee/Kandinsky; 2012 München, Galerie Florian Sundheimer; 2012 Berlin, Galerie Inga Kondeyne; 2013 Dresden, Leonhardimuseum; 2014 Köln, Galerie Werner Klein; 2014 Paris, Galerie Jaeger Bucher

Seit 1999 startet der Zeichner Hanns Schimansky phasenweise wieder und wieder aufs neue mit seinen Metallfedern ins Feld der Tuschzeichnung. Im vergangenen Jahr entstanden größer-formatige Weiterführungen seines sogenannten 'mikrokanonischen Orchesters'. Es umfasst nunmehr 6 Werkgruppen; sie waren in verschiedenen Ausstellungen in der Akademie der Künste Berlin, dem Leonhardimuseum Dresden oder kürzlich auf der Kunstmesse 'drawing now' in Paris zu sehen. Schimanskys Tuschzeichnungen beeindrucken durch ihre eindringliche Spannung im Schwarz/Weiß der phantasiereichen Liniensysteme. Am Beginn steht das mechanische Falzen der Blätter, das ihnen ein metrisches Maß gibt, eine Struktur, die eine körperlich-knisternde Spannung zwischen penibler Ordnung und spontaner Rhythmik erzeugt.
Zug um Zug setzt Schimansky schwarze Codes, verlangsamt, wartet auf Antwort des Materials, um weiterzuzeichnen. Zeit webt sich ein. Rhythmen mit Vibrationen spiegeln sich selbst, Linien werden mit Widerhaken besetzt, laufen erneut ins Ungewisse als Ausdehnung des Moments. Der Zeichner erzwingt gegen den Widerstand des Materials das Erstrahlen von Weiß auf den Blättern. Er liebt die Herausforderung durch unterschiedliche, feine Abstufungen von Papierqualitäten. Kleinste Veränderungen in seiner Handhabung der Feder ergeben überraschende Ergebnisse. Bedingungen und Impulse des Materials sind für Schimansky immer wieder Ausgangspunkte seines zeichnerischen Denkens.






© 2009 - Galerie Inga Kondeyne