Ausstellung vom 28. Februar bis 11. April 2015


Nadine Fecht


postmodern, 2014,
Mischtechnik, 36 x 28 cm

postmodern, 2014,
Mischtechnik, 36 x 28 cm




Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag,
dem 27. 2. 2015, laden wir Sie herzlich ein.




Freitag, 27. Februar 2015, 19–21 Uhr 28.02.2015 – 11.04.2015





Carsten Sievers


o.T., 2013,
Graphit, Transparentpapier, 34,2 x 31 cm

o.T., 2014,
Tusche auf Papier, 29,8 x 42 cm







Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, 10623 Berlin (am Savignyplatz), Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 13-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de





Nadine Fecht, In dieser Ausstellung reiht sich aus der Serie 'postmodern' Collage an Collage. Ein Raumgefühl des Einatmens von anregenden Außenbildwelten im Fecht'schen Zusammenspiel kommt distanzlos, ungeschützt daher. Jedes Element hat seine eigene Historizität. Die Künstlerin adoptiert flüchtige Ausdrücke und Gesten und lässt im Ausprobieren einfacher, elementarer Materialien, wie Farbstift, Kugelschreiber, Lack, Staub, Klebeband usw., ihrer Zeichenhand freien Lauf. Permanentes Hinterfragen des eigenen Ichs in der Welt durchs Zeichnen. Wo führt das hin? Kündigt sich eventuell eine weiterführende, genauere künstlerische Untersuchung an? Collagen entstehen seit 2012 immer wieder. Die Künstlerin will 'Fetzen der Welt' an sich heranlassen. Es sind Zwischenspiele nach ihren bekannt gewordenen Kugelschreiberblockzeichnungen und hohe Wände erobernden Abreibungen auf Papierrollen. Zeichnerisch lotet Nadine Fecht die Grenzen des Mediums bis hin zur Überschreitung aus.

Am 18. März wird Nadine Fecht von der Akademie der Künste, Berlin, der Will-Grohmann-Preis überreicht.

*1976 Mannheim; lebt und arbeitet in Berlin; Ausbildung: Universität der Künste Berlin, California College of the Arts, San Francisco US, Humboldt Universität Berlin, Staatliche Akademie der Künste Karlsruhe; Stipendien/ Preise: 2014 Will Grohmann Preis, Akademie der Künste, Berlin; 2013 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds; 2010-2012 Atelierstipendium Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin; 2009 Preis für Malerei Schulz-Stübner-Stiftung; 2006-2009 Studienstipendium Cusanuswerk; 2005 Stipendium zum Auslandsstudium in USA; 1999 Preis für Zeichnung (Kunsthochschule Weissensee) Ausstellungen (Auswahl): 2015 An Earthquake at the Racetracks, Museo de la Ciudad, Querétaro MEX; 2014 adopt a revolution, FeldbuschWiesner, Berlin (S); 2014 Deltabeben. Regionale, Wilhelm Hack Museum und Kunstverein Ludwigshafen; 2014 Die Tätigkeit des Zeichnens, Galerie5020, Salzburg AU; 2013 move - align - avoid. Vom Schwarm als Prinzip und Phänomen, Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg;2013 System und Sinnlichkeit, Kupferstichkabinett, SMB, Berlin; 2013 Kultur:Stadt, Akademie der Künste, Berlin; 2012 field recording, fruehsorge contemporary drawings, Berlin (S); 2012 Drawing Now, Salon du dessin contemporain, Paris F (focus artist) (S); 2012 pencil and paper, Poppy Sebire Gallery, London GB; 2011 360°, Galerie Kai Hilgemann, Berlin (S); 2010 Pfalzpreis, mpk- Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern; 2009 Kunst und Öffentlichkeit, n. b. k. Neuer Berliner Kunst-verein; 2008 Vertrautes Terrain, ZKM, Karlsruhe; 2005 sag mir, dass du mich liebst, Golden Pudelclub, Hamburg (S)


Carsten Sievers, Die konzentrierte Auswahl der Faltungen und Zeichnungen sind für diese Ausstellung herausgegriffene Höhepunkte aus seinen 'Unendlichkeitsserien'. Neugierig, immer neugieriger werdend, treibt es ihn zu Veränderungen von gefundenen Grundformen. Diese Elemente geraten durch sein seismografisches, schnell und hitziges Auftragen der Tusche in sich wandelnde Rhythmen. Immer mitschwingend in seiner Arbeit sind raumgreifende Entwicklungen bis hin zu skulpturalen Ausprägungen. Erste Faltungen entstanden 1992 auf der Grundlage einer simplen Zeilenformation als lineare Grundformulierung, die er mit Hilfe von Schablonen wieder und wieder zeichnerisch auf Transparentpapier mit Graphit, das Eigenleben entwickelt, auftragen wird. Mit dem Faltungsprozess geriet er wiederum ins Reich der bis heute fortdauernden, unendlichen Variationen. Durch die transparenten Überlagerungen gehen seine Linien tiefliegende, geheimnisvoll erscheinende Verbindungen ein. Mit einer notwendigen, Halt gebenden, offensicht-lichen Verklebung der Faltungen stellt Carsten Sievers sie auch ins Gebiet der Collage.

*1969 Frankfurt/Main; lebt und arbeitet in Berlin; Ausbildung: HdK Berlin; Ausstellungen (Auswahl): 2014 Hello Goodbye, Laura Mars Grp., Berlin (G); 2014 Entgrenzung, Positionen zur Zeichnung, Schloss Plüschow, Plüschow (G); 2014 Aus der Reihe, Galerie Eigen+Art, Leipzig (G); 2014 und, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, (S); 2013 on paper, Galerie Eigen + Art, Berlin (G); 2012 nekton, schaufenster, berlin (G); 2012 und, Laura Mars Grp., Berlin (S); 2011 10, Laura Mars Grp., Berlin (G); 2010 situation 47, Artschwager, Borofsky, Monk, Sievers, Turk; Bleibtreu Galerie, Berlin, (G); 2010 lessness 2 /schwund, oqbo, berlin, (S); 2009 situation 44, Buren, LeWitt, Palermo, Rose, Sievers; Bleibtreu Galerie, Berlin (G); 2008 paperfile 2, oqbo, Berlin (G); 2006 Jubilee, Laura Mars Grp. , Berlin (G); 2006 Rio, Artnews Projects, Berlin (G); 2005 Playground, Artplay, Moscow (G); 2005 sapienti sat, Galerie Heimspiel, Frankfurt/Main (S); 2004/05 SKULPTUR, Galerie Eigen+Art, Leipzig (G); 2004 N.N., Galerie Heimspiel, Frankfurt/Main (G); 2003 quiproquo, AedesEast Pavillon, Berlin (S); 2003 One Surface No Doubt, galerie paula böttcher,ART-Frankfurt (S); 2002 One Surface No Doubt, galerie paula böttcher, Berlin (S); 2001 Sievers , Angelov, Stuth, Museum Zwickau, Zwickau (G); 2001 Open Systems New Drawings, gallery T19, Vienna (G); 2000 trustINformation©, Voxxx Gallery, Chemnitz (S); 2000 Satellit-Z2000 Akademie Der Künste, Berlin (G); 2000 Mysliwska, Bethanien, Berlin (G);1999 trustINformation©, galerie paula böttcher, Berlin (S); 1998 Open Systems New Drawings AuBase-Art Space, New York (G); 1997 Diverse Languages, Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen







Aktuelles

Nach der Überflutung der Galerie durch die Besucher zur Eröffnung der Ausstellung 'Zum Bleistift: Zeichnung', können Sie die fast 70 Arbeiten der jungen Zeichnerszene in Berlin jetzt ungestört in Augenschein nehmen.

Die Galerie ist am Samstag, 27.12.2014, und am Dienstag, 30.12.2014, geöffnet. Ab 2.1.2015 ist die Ausstellung dann noch bis zum 17.1.2015 zu sehen.

Eine schöne Weihnachtszeit sowie ein fröhliches und friedliches 2015!




Ausstellung vom 29. November 2014 bis 17. Januar 2015




Zum Bleistift: Zeichnung

35 ehemalige Schüler, Studierende und Meisterschüler von Hanns Schimansky




29. November 2014 bis 17. Januar 2015

Als begleitende Galeristin von Hanns Schimansky, dem Professor für Zeichnung an der Kunsthoch-schule Weißensee (1999 – 2014), sind mir für diese Ausstellung viele von jetzt flügge gewordenen, jungen Künstlerinnen und Künstlern im Blickfeld geblieben. Wer durch die Papiermühle von Hanns Schimansky studierend gedreht wurde, hat heute noch prägende Schlüsselsätze von ihm im Kopf, die ein weites Feld innerhalb der Zeichnung mit unterschiedlichsten Linienverläufen eröffnet haben.




Vorspiel: H.Frank Taffelt (1983-1985), Tilman Wendland (1989)

'Im Labor der Zeichnung' - ab 1999 KHB Weißensee im Monbijoupark:
Alex Klenz, Wannes Lecompte, Tian Yuan, Vanessa von Heydebreck, Hanna Hennenkemper, Gitte Schäfer, Gorwara Minsa, Yvonne Andreini, Kazuki Nakahara, Katharina Quecke, Antje Pehle, Kyoung Eun Gu, Rosalie Dupré, Anne Mundo, Maximilian Bauer, Kevin Kemter, Antje Taubert, Christine Heinemann

'Im Labor der Zeichnung' - 2011 Umzug in den Neubau der KHB Weißensee:
Romy Troxler, Elisa Daubner, Helene Hellmich, Tomoko Mori, Kuisoon Park, Johannes Regin, Laura Pankau, Denis Mähne, Lisa-Rike Birkholz, Lukas Maibier, Johannes Bidmon,Tillmann Lange, Marlene Burz, Felix Baxmann, Oliver Arendt





© 2009 - Galerie Inga Kondeyne