Ausstellung vom 20. November 2015 bis 06. Februar 2016





PAPERWORKS - WORKS ON PAPER






im Zusammenspiel mit der WICHTENDAHL GALERIE:

Reinhard Wöllmer, Eva Walker, Tilmann Zahn, 

Kazuki Nakahara, Johannes Regin, H. Frank Taffelt



20.11.2015 – 06.02.2015





Ausstellung vom 15. Oktober 2015 bis 18. November 2015


Beate Terfloth


täglich Rot, 2012, Chinatusche/Pinsel, 21 x 28 cm




15.10.2015 –18 .11.2015





Kazuki Nakahara


o.T., 2015, Farbstift, 118 x 103 cm (Ausschnitt)







Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, 10623 Berlin (am Savignyplatz), Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de





Die von Beate Terfloth konzentriert und sparsam gesetzten Linien auf den weißen Wandflächen in dieser Ausstellung öffnen die Raumsituation weit und neu.

Ihre hier gezeigten “täglich Rot”- Zeichnungen dagegen ziehen den Blick zunächst zurück auf die unregelmäßig auslaufenden kleinen Areale ihrer Papierarbeiten. Winzige Lichtgitterstrukturen, ein Miniquadrat folgt dem anderen, versammeln sich zu bewegten Flächengebilden. Mit der Pinsel-spitze, schwerflüssige Chinatusche haftet an ihr, zieht sie meditativ jedes Kleinstquadrat aufs neue. Es ist eine Tätigkeit gegen die zerfaserte Zeit – wie Sisyphos immer wieder neu ansetzen und die Konzentration suchen. Energien vieler, im einzelnen verschieden verlaufener Tage versammelt sie verdichtet zu unterschiedlichen Schwingungszuständen über drei Jahre hinweg.

Zeitgleich immer wieder aufs neue Bleistiftzeichnungen. Beides: die Insel Linosa und die Zugfahr-ten am Rhein zwischen Mainz und Koblenz sind Orte, auf die sie mit Zeichnen reagiert und an denen sie ihr Vokabular des Zeichnens langsam verändert. Über die weißen Seiten ihrer Hefte mit “Rheinzeichnungen” zieht sich ein optischer Linienfluss von kurz wahrgenommen Verläufen der Landschaften. Freiräume für weitere Gedankenausflüge offenbaren sich beim Umblättern der Seiten.


Beate Terfloth, geboren in Hongkong, lebt in Berlin und Salzburg; seit 2009 Professur für Zeichnung und Grafik an der Universität Mozarteum in Salzburg Auswahl von Ausstellungen: 2015 edith wahlandt galerie, Stuttgart; 2014 Zuspiel Schatten Licht Museum Moritzburg, Halle; 2013 performative Wandzeichnung Schaustelle der Pinakothek der Moderne, München; 2012 placement Mies van der Rohe Haus, Berlin und Celebrating 30 Years of Rhotas National Art Gallery Islamabad; 2011 Berlin zeichnet Museum Ludwig, Koblenz, Kunstfoyer München, Stadtgalerie Kiel und Galerie der Stadt Sindelfingen; 2010 Graphen Galerie Inga Kondeyne in Berlin; 2009 of his bones are corral made, edith wahlandt galerie, Stuttgart; 2008 Taped Territories Kunsthaus Nürnberg und Drawing Process, Green Cardamom, London; 2007 Terre à l’amande, Grange House, Guernsey und Tanzen, Sehen., Museum für Gegenwartskunst Siegen und Ver, Bailar., Centro Andaluz de Arte Contemporaneo, Sevilla; 2006 Chennai New Delhi Gadani Lahore Chilas – Beate Terfloth Zeichnungen, edith wahlandt galerie, Stuttgart; 2004 circle, cycle, circuit im Kunstverein Schwerte; 2002 Three walls in der Galerie Zink, München und der Galerie i8, Reykjavik und Basics, Kunsthalle Bern.



Der Zeichner Kazuki Nakahara lebt seit 2005 in Berlin. Bekannt sind Werke von ihm, auf denen er, angeregt von der Kleinmädchenfrisur mit den streng gescheitelten Haaren und festgezurrten Zöpfen, sich präzise Strich für Strich in abstandsgenauer Wiederholung eigene rotierende Symbole erarbeitet. Das Zentrum dieser Rotationen öffnete er, um Struktursysteme zu vernetzen. Mit Fineliner erzeichnete Kazuki Nakahara sich zunächst ornamental anmutende Rhythmen mit Lichtstrukturen, die sich im Reigen blattfüllend wiederholen.

Für die aktuellen Zeichnungen dieser Ausstellung hat Nakahara wieder Buntstifte herangezogen. Mit ihnen gelingen ihm detailreich sich ausbreitende Liniensysteme, sie schwellen an und ab, sie verdichten sich und werden anschließend spielerisch umgewandelt, um sich wieder neu zusammenzufinden. Kazuki Nakaraha breitet seine Weltoffenheit zeichnerisch aus.


Kazuki Nakahara, 1980 in Kawaga/Japan geboren; 2000-2005 Studium an der Yokohama City University; 2005–2010 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; 2010/11 Meisterschüler bei Hanns Schimansky; 2010 BBK Leipzig e. V., Preisträger "Printing as an event 2“; 2012 „mart stam prize“, Kunstraum Bethanien, Berlin; 2013/14 Studienaufenthalt in London (Pola Art Fondation, Japan); Ausstellungen (Auswahl): 2011 Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin; 2011 Centre for Recent Drawing, London/ fruehsorge contemporary drawing, Berlin; 2013 "3.André Evard-Preis für konkret-konstruktive Kunst" Kunsthalle Messmer, Riegel; 2009, 2010, 2011, 2013, 2015 Galerie Inga Kondeyne, Berlin.





Ausstellung vom 05. September 2015 bis 13. Oktober 2015


Peter Riek





Eröffnung: Freitag, 4. September 2015, 19-21 Uhr 5.9.2015 bis 13.10.2015




Gleichzeitig eröffnet die Wichtendahl Galerie, nach dem Umzug in die Carmerstraße 10, ihre erste Ausstellung an diesem Ort mit neuen Arbeiten von Katharina Meister.

Wir laden Sie zu diesem Neustart am 4. September herzlich ein.




Peter Riek, 1960 geboren, 1979–84 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, lebt und arbeitet in Heilbronn a.N., Ausstellungen (Auswahl): 1995 Royal Albert Memorial Museum, Exeter; 1996 Mannheimer Kunstverein; 1998 Pena Nationalpalast und Goethe Institut Lissabon; 2000 Städt. Museen Heilbronn; Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg; 2003 Centre d’Art Contemporain André Malraux Colmar; 2005 Kunstverein Flensburg; 2006 Galerie Inga Kondeyne, Berlin; 2007 Hans-Thoma-Gesellschaft/Kunstverein Reutlingen; galerie parterre, Berlin; 2009 Sammlung Prinzhorn, Heidelberg; 2010 Kunstverein Eislingen; 2011 Stiftung Bartels, Basel; 2012 Reuchlinhaus, Kunstverein Pforzheim; 2013 Kunstmuseum Singen; 2014 Museum im Kleihues-Bau, Kornwestheim; 2015 VR-Kunstpreis, Kunstmuseum Ahlen.

Seine hart im Weiß-Schwarz Kontrast reflektierenden Asphaltzeichnungen rettete Peter Riek zunächst durchs Fotografieren vor der unausweichlichen, auf dem Fuß folgenden Vergängnis. Im Prozess des Experimentierens mit druckgrafischen Techniken auf verschiedenen Materialien fand er überraschende Lösungen, um seine ursprünglich gefundenen grafischen Formulierungen neu zu materialisieren. Jetzt sind Siebdrucke entstanden, in denen er Weiß auf Schwarz aufblitzen läßt. Einzelne Linien oder Linienbündelungen führen bei Peter Riek immer wieder zu Rundformen - von Gefäßen bis hin zu Totenschädeln, mit linearen Ausschlägen nach allen Seiten.




Am 5. September 2015 laden wir Sie am Nachmittag ( 16-19 Uhr ) zu KUNST + WEIN ein. Das VDP Weingut ist zu Gast in der Galerie.





Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, 10623 Berlin (am Savignyplatz), Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de










© 2009 - Galerie Inga Kondeyne