Ausstellung vom 17.12.2016 bis zum 31.01.2017


SAM SZEMBEK





Zur Ausstellung sind Sie herzlich
eingeladen.

17.12.2016 – 31.01.2016






Sam Szembek stellt wieder in Berlin aus. Er gehört zu den klassischen Zeichnern Süddeutschlands (Raum Stuttgart). In dieser Ausstellung wird seine Werkserie von 2016 vorgestellt. Unverändert ist das Material für diese Arbeiten geblieben: Papier, Kohle und Radiergummi. Es scheint so, dass nach dem Ausstellungsreigen anläßlich seines Katalogs 2014 den Zeichnungen jetzt eine modifizierte Ausdruckskraft innewohnt.
Das Weiß der Papiere im Atelier fordert ihn als Gegenüber permanent wieder und wieder heraus. Konzentrierter denn je überführt die angestaute Erfahrung die Linien aktiv in die Hand - so und nicht anders müssen diese tiefschwarzen Linien im Zueinander im weißen Raum stehen. Für Kenner seiner Zeichnungen, die neue Spannungsaufbauten der Linien erwarten, ist das Szembeksche Alphabet deutlich wahrnehmbar, aber natürlich nur individuell deutbar. Zwischen den unendlichen Möglichkeiten, die ihm die senkrechten, waagerechten und diagonalen Linienverläufe bieten, in die sich mitunter auch Spiralen einschleichen, kristallisieren sich wiederkehrend Zeichnungsmuster heraus, die gleichsam im Feld ihrer eigenen Tradition stehen. Das Nebeneinander der Zeichnungen von Sam Szembek im von ihm bevorzugten Format 80 x 100 cm, auf dem er körperausgreifend arbeiten kann, verdeutlicht stets aufs Neue die Freiheitsmomente, die seinen Zeichnungen eingeschrieben sind.

Sam Szembek, Jg 1953, lebt in Kirchheim/Teck, 1979&81 Oberschwäbischer Kunstpreis; 1994 Paris, Stipendium Cité Internationale des Arts; 2001 Omaha, Nebraska, Stipendium: Bemis Center for Contemporary Arts; 2007 Stipendium der Stiftung Bartels Fondation, Basel ( CH ); Ausstellg.: 1985 Kunsthalle Nürnberg; 1989, 2000 Kunstverein Reutlingen, 1990 A11, Galerie Thomas, München; 2005, 2009, 2012 Galerie Inga Kondeyne, Berlin; 2007, 2009, 2013, 2016 Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster; 2009 Verein für aktuelle Kunst Ruhrgebiet, Oberhausen: 2010 galerie parterre, Berlin; 2012 Galerie Wohlhüter, Leibertingen; 2014 Kunstbüro Wäcker und Graupner, München; 2014 zumikon Nürnberg





Ausstellung vom 28.10.2016 – 13.12.2016

Hanns Schimansky

o.T., 2016, Faltung, Tusche, 64x73 cm




Zur Ausstellung sind Sie herzlich eingeladen.

28.10.2016 – 13.12.2016




o.T., 2016, Faltung, Tusche, 74x87 cm




Hanns Schimansky,

Jg.1949; 1977-80 Stipendium als Meisterschüler an der Akademie der Künste, bei Gerhard Kettner; 1996-97 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris; 1997 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin;1998-2014  Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; 2012 Hans Theo Richter Preis, Sächsische Akademie der Künste, Dresden; zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen wie z.B.1990 Berlin, Neue Nationalgalerie; 1994 Leverkusen, Städtisches Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich; 1996 Berlin, Galerie Inga Kondeyne; 1998 Hannover, Sprengel Museum; Ystad (Schweden), Ystads Konstmuseum; 2000 Neuchâtel (Schweiz), Musée d'Art et d'Histoire; 2001 Rostock, Kunsthalle; 2003 Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle; 2008 Den Haag, Gemeentemuseum; 2010 Dessau, Meisterhäuser Klee/Kandinsky; 2010 Paris, Galerie Jaeger Bucher; 2011 Köln, Galerie Werner Klein; 2012 München, Galerie Florian Sundheimer; 2012 Berlin, Galerie Inga Kondeyne; 2013 Dresden, Leonhardimuseum; 2014 Köln, Galerie Werner Klein; 2014 Paris, Galerie Jaeger Bucher; 2015 Ahrenshoop, Kunstmuseum; 2016 Köln, Galerie Werner Klein

In die Ausstellungen des Zeichners Hanns Schimansky kommen im wesentlichen Besucher, die eine weitere, neue visuelle Herausforderung erwarten. Und Schimansky überrascht dieses Mal mit rigiden Schwarz-Weiß-Faltungen, in denen breite, schwarze Linien weiße Räume verspannen und gleichzeitig auch öffnen. Harmonische Linienflüsse bricht er durch das Falten seiner Papiere auf. Er erzwingt so Richtungswechsel der Linien, zu denen sich spielerisch an im Alltag Gesehenes erinnernde Fragmente gesellen – und alles auf geheimnisvoll erscheinenden, gerasterten Untergründen.

Im Vorspann dieser Ausstellung zeigt Schimansky kleinformatige, farbstarke Kreidezeichnungen. In ihnen herrscht ornamental strukturiertes Fabulieren vor, das mit überraschender Farbkraft aufgeschrieben wurde. Ein unermüdlich variiertes Erfinden von Formmodulen und Strukturen, oft in Zwiesprache mit dem Bleistift, offenbart sich von Blatt zu Blatt.

In diese extrem kontrastreiche Gegenüberstellung mischen sich an den Galeriewänden neue Federzeichnungen - die ständige Weiterführung des 'mikrokanonischen Orchesters'. Zug um Zug setzt Schimansky in ihnen seine schwarzen Codes. Rhythmen mit Vibrationen spiegeln sich selbst. Linien laufen erneut ins Ungewisse als Ausdehnung des Moments. Kleinste Veränderungen in seiner Handhabung der Feder ergeben überraschende Resultate. Auch diesen Zeichnungen unterliegt ein gefalztes Grundraster, das natürlich nicht als idealisiertes Rechengitter für Vorhersagen zu verstehen ist. Bedingungen und Impulse des Materials sind für Schimansky immer wieder Ausgangspunkte seines zeichnerischen Denkens.




o.T., 2015, 21x29,5cm
o.T., 2015, 21x29,5cm




Messe vom 15.-18. September 2016

POSITIONS BERLIN ART FAIR 2016   |   POSTBAHNHOF AM OSTBAHNHOF
15.-18. September | Stand 2.06

Kazuki Nakahara


Hanns Schimansky






In den Galerieräumen: Ausstellung der Wichtendahl Galerie: 'Taska' von Annette Schröter





backstage: Zeichnungen von Kazuki Nakahara
Eröffnung: 9.9.2016, 19 – 21 Uhr
09.09.2016 – 22.10.2016












Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, (am Savignyplatz), 10623 Berlin, Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de







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