Aktuelle Ausstellung:

GEMISCHTES DOPPEL

im Zusammenspiel mit der Galerie Seitz&Partner


Christoph M. Gais
Dennis Mehmet Gün
Hanna Hennenkemper
Kazuki Nakahara
Laura J. Padjett
Marc Schmitz
Carsten Sievers


Öffnungszeiten im Juli: nach telefonischer Vereinbarung




Ausstellung vom 23. Mai 2014 bis 30. Juni 2014


Eve Aschheim





Freitag, 22. Mai 2015, 19–21 Uhr 23.05.2015 – 30.06.2015





Hanns Schimansky








Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, 10623 Berlin (am Savignyplatz), Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de





Eve Aschheim, 1958 in New York City geb.; studierte an den Universitäten von California, Berkeley und Davis; Professur am Lewis Center der Künste/Princeton University; Stipendien u. Auszeichnungen: 2012 John Simon Guggenheim Memorial Foundation; 2008 Joan Mitchell Foundation; 1997 American Academy of Arts and Letters; 1997 Elizabeth Foundation for the Arts;1990, 2001 Pollock-Krasner Foundation; 1991 New York Foundation for the Arts; 1989 National Endowment for the Arts; Zahlreiche nationale und internationale Austellungen: Lori Bookstein Fine Art, New York City; Galerie Inga Kondeyne, Berlin; The New York Studio School; The Weatherspoon Museum of Art, Greensboro, N.C.; Schick Art Gallery, Skidmore College, Saratoga Springs, NY. 

Eve Aschheim aus New York stellt wieder Zeichnungen in Berlin aus. Es ist das zweite Mal seit ihrer Ausstellung 2001 'In memoriam Rainer Borgemeister - Zeichnungen von Kasimir Malewitsch und Eve Aschheim'. Sie hat ihren Platz als Zeichnerin innerhalb der abstrakten Kunst Amerikas seit den 90er Jahren in New York gefunden. Das von ihr bevorzugte Format ist in diesem Zusammenhang zunächst irritierend. Allerdings entwickeln diese kleinformatigen Zeichnungen auf Ausstellungswänden eine überraschende Monumentalität. Schon in Eve Aschheims künstlerischen Anfängen charakterisieren Verschränkungen von Räumen und deren plötzliche Öffnung in Zwischenräume ihre Zeichnungen. Sie bedient sich elementarer, genau gesetzter zeichnerischer Elemente, um komplexe Strukturen im Bildraum aufzubauen, und destabilisiert sie gleichzeitig explosionsartig wieder. Unter der geschichteten, durchlässigen Oberfläche existiert ein Schwebezustand mit radikalen linearen Verankerungen.
Blaue Spuren innerhalb subtiler Abstufungen von Weiß und Schwarz erregen Aufmerksamkeit. Sie ziehen mitunter elementare Veränderungen nach sich. Sie zeigt sich als Malerin – öffnet sich für Farbflächen.
Das Zeichnen ist Eve Aschheims Möglichkeit, auf die Umwelt und den Zustand des Lebens in der Metropole New York zu reagieren.

Hanns Schimansky, Jg.1949; 1977-80 Stipendium als Meisterschüler an der Akademie der Künste, bei Gerhard Kettner; 1996-97 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris; 1997 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin;1998-2014  Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; 2012 Hans Theo Richter Preis, Sächsische Akademie der Künste, Dresden; zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen wie z.B.1990 Berlin, Neue Nationalgalerie; 1994 Leverkusen, Städtisches Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich; 1998 Hannover, Sprengel Museum; 2000 Neuchâtel (Schweiz), Musée d'Art et d'Histoire; 2001 Rostock, Kunsthalle; 2003 Kalsruhe, Staatliche Kunsthalle; 2008 Den Haag Gemeente- museum; 2010 Dessau, Meisterhäuser Klee/Kandinsky; 2012 München, Galerie Florian Sundheimer; 2012 Berlin, Galerie Inga Kondeyne; 2013 Dresden, Leonhardimuseum; 2014 Köln, Galerie Werner Klein; 2014 Paris, Galerie Jaeger Bucher

Seit 1999 startet der Zeichner Hanns Schimansky phasenweise wieder und wieder aufs neue mit seinen Metallfedern ins Feld der Tuschzeichnung. Im vergangenen Jahr entstanden größer-formatige Weiterführungen seines sogenannten 'mikrokanonischen Orchesters'. Es umfasst nunmehr 6 Werkgruppen; sie waren in verschiedenen Ausstellungen in der Akademie der Künste Berlin, dem Leonhardimuseum Dresden oder kürzlich auf der Kunstmesse 'drawing now' in Paris zu sehen. Schimanskys Tuschzeichnungen beeindrucken durch ihre eindringliche Spannung im Schwarz/Weiß der phantasiereichen Liniensysteme. Am Beginn steht das mechanische Falzen der Blätter, das ihnen ein metrisches Maß gibt, eine Struktur, die eine körperlich-knisternde Spannung zwischen penibler Ordnung und spontaner Rhythmik erzeugt.
Zug um Zug setzt Schimansky schwarze Codes, verlangsamt, wartet auf Antwort des Materials, um weiterzuzeichnen. Zeit webt sich ein. Rhythmen mit Vibrationen spiegeln sich selbst, Linien werden mit Widerhaken besetzt, laufen erneut ins Ungewisse als Ausdehnung des Moments. Der Zeichner erzwingt gegen den Widerstand des Materials das Erstrahlen von Weiß auf den Blättern. Er liebt die Herausforderung durch unterschiedliche, feine Abstufungen von Papierqualitäten. Kleinste Veränderungen in seiner Handhabung der Feder ergeben überraschende Ergebnisse. Bedingungen und Impulse des Materials sind für Schimansky immer wieder Ausgangspunkte seines zeichnerischen Denkens.





Ausstellung vom 28. Februar bis 11. April 2015


Nadine Fecht


postmodern, 2014,
Mischtechnik, 36 x 28 cm

postmodern, 2014,
Mischtechnik, 36 x 28 cm




Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag,
dem 27. 2. 2015, laden wir Sie herzlich ein.




Freitag, 27. Februar 2015, 19–21 Uhr 28.02.2015 – 11.04.2015





Carsten Sievers


o.T., 2013,
Graphit, Transparentpapier, 34,2 x 31 cm

o.T., 2014,
Tusche auf Papier, 29,8 x 42 cm







Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, 10623 Berlin (am Savignyplatz), Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 13-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de





Nadine Fecht, In dieser Ausstellung reiht sich aus der Serie 'postmodern' Collage an Collage. Ein Raumgefühl des Einatmens von anregenden Außenbildwelten im Fecht'schen Zusammenspiel kommt distanzlos, ungeschützt daher. Jedes Element hat seine eigene Historizität. Die Künstlerin adoptiert flüchtige Ausdrücke und Gesten und lässt im Ausprobieren einfacher, elementarer Materialien, wie Farbstift, Kugelschreiber, Lack, Staub, Klebeband usw., ihrer Zeichenhand freien Lauf. Permanentes Hinterfragen des eigenen Ichs in der Welt durchs Zeichnen. Wo führt das hin? Kündigt sich eventuell eine weiterführende, genauere künstlerische Untersuchung an? Collagen entstehen seit 2012 immer wieder. Die Künstlerin will 'Fetzen der Welt' an sich heranlassen. Es sind Zwischenspiele nach ihren bekannt gewordenen Kugelschreiberblockzeichnungen und hohe Wände erobernden Abreibungen auf Papierrollen. Zeichnerisch lotet Nadine Fecht die Grenzen des Mediums bis hin zur Überschreitung aus.

Am 18. März wird Nadine Fecht von der Akademie der Künste, Berlin, der Will-Grohmann-Preis überreicht.

*1976 Mannheim; lebt und arbeitet in Berlin; Ausbildung: Universität der Künste Berlin, California College of the Arts, San Francisco US, Humboldt Universität Berlin, Staatliche Akademie der Künste Karlsruhe; Stipendien/ Preise: 2014 Will Grohmann Preis, Akademie der Künste, Berlin; 2013 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds; 2010-2012 Atelierstipendium Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin; 2009 Preis für Malerei Schulz-Stübner-Stiftung; 2006-2009 Studienstipendium Cusanuswerk; 2005 Stipendium zum Auslandsstudium in USA; 1999 Preis für Zeichnung (Kunsthochschule Weissensee) Ausstellungen (Auswahl): 2015 An Earthquake at the Racetracks, Museo de la Ciudad, Querétaro MEX; 2014 adopt a revolution, FeldbuschWiesner, Berlin (S); 2014 Deltabeben. Regionale, Wilhelm Hack Museum und Kunstverein Ludwigshafen; 2014 Die Tätigkeit des Zeichnens, Galerie5020, Salzburg AU; 2013 move - align - avoid. Vom Schwarm als Prinzip und Phänomen, Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg;2013 System und Sinnlichkeit, Kupferstichkabinett, SMB, Berlin; 2013 Kultur:Stadt, Akademie der Künste, Berlin; 2012 field recording, fruehsorge contemporary drawings, Berlin (S); 2012 Drawing Now, Salon du dessin contemporain, Paris F (focus artist) (S); 2012 pencil and paper, Poppy Sebire Gallery, London GB; 2011 360°, Galerie Kai Hilgemann, Berlin (S); 2010 Pfalzpreis, mpk- Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern; 2009 Kunst und Öffentlichkeit, n. b. k. Neuer Berliner Kunst-verein; 2008 Vertrautes Terrain, ZKM, Karlsruhe; 2005 sag mir, dass du mich liebst, Golden Pudelclub, Hamburg (S)


Carsten Sievers, Die konzentrierte Auswahl der Faltungen und Zeichnungen sind für diese Ausstellung herausgegriffene Höhepunkte aus seinen 'Unendlichkeitsserien'. Neugierig, immer neugieriger werdend, treibt es ihn zu Veränderungen von gefundenen Grundformen. Diese Elemente geraten durch sein seismografisches, schnell und hitziges Auftragen der Tusche in sich wandelnde Rhythmen. Immer mitschwingend in seiner Arbeit sind raumgreifende Entwicklungen bis hin zu skulpturalen Ausprägungen. Erste Faltungen entstanden 1992 auf der Grundlage einer simplen Zeilenformation als lineare Grundformulierung, die er mit Hilfe von Schablonen wieder und wieder zeichnerisch auf Transparentpapier mit Graphit, das Eigenleben entwickelt, auftragen wird. Mit dem Faltungsprozess geriet er wiederum ins Reich der bis heute fortdauernden, unendlichen Variationen. Durch die transparenten Überlagerungen gehen seine Linien tiefliegende, geheimnisvoll erscheinende Verbindungen ein. Mit einer notwendigen, Halt gebenden, offensicht-lichen Verklebung der Faltungen stellt Carsten Sievers sie auch ins Gebiet der Collage.

*1969 Frankfurt/Main; lebt und arbeitet in Berlin; Ausbildung: HdK Berlin; Ausstellungen (Auswahl): 2014 Hello Goodbye, Laura Mars Grp., Berlin (G); 2014 Entgrenzung, Positionen zur Zeichnung, Schloss Plüschow, Plüschow (G); 2014 Aus der Reihe, Galerie Eigen+Art, Leipzig (G); 2014 und, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, (S); 2013 on paper, Galerie Eigen + Art, Berlin (G); 2012 nekton, schaufenster, berlin (G); 2012 und, Laura Mars Grp., Berlin (S); 2011 10, Laura Mars Grp., Berlin (G); 2010 situation 47, Artschwager, Borofsky, Monk, Sievers, Turk; Bleibtreu Galerie, Berlin, (G); 2010 lessness 2 /schwund, oqbo, berlin, (S); 2009 situation 44, Buren, LeWitt, Palermo, Rose, Sievers; Bleibtreu Galerie, Berlin (G); 2008 paperfile 2, oqbo, Berlin (G); 2006 Jubilee, Laura Mars Grp. , Berlin (G); 2006 Rio, Artnews Projects, Berlin (G); 2005 Playground, Artplay, Moscow (G); 2005 sapienti sat, Galerie Heimspiel, Frankfurt/Main (S); 2004/05 SKULPTUR, Galerie Eigen+Art, Leipzig (G); 2004 N.N., Galerie Heimspiel, Frankfurt/Main (G); 2003 quiproquo, AedesEast Pavillon, Berlin (S); 2003 One Surface No Doubt, galerie paula böttcher,ART-Frankfurt (S); 2002 One Surface No Doubt, galerie paula böttcher, Berlin (S); 2001 Sievers , Angelov, Stuth, Museum Zwickau, Zwickau (G); 2001 Open Systems New Drawings, gallery T19, Vienna (G); 2000 trustINformation©, Voxxx Gallery, Chemnitz (S); 2000 Satellit-Z2000 Akademie Der Künste, Berlin (G); 2000 Mysliwska, Bethanien, Berlin (G);1999 trustINformation©, galerie paula böttcher, Berlin (S); 1998 Open Systems New Drawings AuBase-Art Space, New York (G); 1997 Diverse Languages, Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen








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