SOMMERPAUSE

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nächste Ausstellung: H.FRANK TAFFELT - backstage

31. August - 13. Oktober 2018

Die Wichtendahl Galerie zeigt

KATRIN GÜNTHER + WINNI SCHAAK – Urban Competition. Zeichnungen, Stahlskulpturen




Ausstellung vom 22.Juni 2018 - 27.Juli 2018

CHRISTIANE SCHLOSSER


o.T., , 2014, Tusche auf Papier, 87 x 127 cm (Ausschnitt)






22.6.2018 - 27.7.2018




Den oft großformatigen Zeichnungen von Christiane Schlosser muß man direkt gegenüberstehen, anders sind die Feinheiten und die ausdauernde Konsequenz, mit der sie ihre Zeichenwelten aneinander fügt, nicht wahrzunehmen.
Als Malerin ausgebildet, ist die Künstlerin über die Jahre offensichtlich nun verortet in ihrer eigenwilligen Zeichenarbeit. So etwas wie Gelassenheit scheint sich in ihre Arbeit eingeschlichen zu haben. Nichts erscheint gewollt. Durch regelmäßiges Berühren mit dem Stift füllt sie die Papierflächen vollständig aus, bringt Zeit in den Verlauf der meist horizontal angelegten Arbeiten ein - das Christiane Schlossers eigene Landschaftsgefühl für Ruhe auslösende Ebenen. Beim nachgehenden Betrachten wird deutlich, daß ihre Kürzel (Punkte, Quadrate oder deren Innenmuster ...) nicht mechanisch hintereinander gesetzt sind. Bewußte, immer wieder erneuerte Konzentration beim Ansetzen der einzelnen Details charakterisiert diese Arbeiten. Und trotzdem passieren 'Unfälle'. Auf den großen Formaten kann die weite Reise mit dem Stift über die Fläche aus dem Ruder laufen. Wenn Linien aus der Horizontalen und Punkte aus der Reihe fallen, ist das ein Augenmerk für uns Betrachter. Christiane Schlosser akzeptiert dies mittlerweile als zum Fluss des Zeichnens gehörig.



1960 geboren in Viernheim, aufgewachsen in Mannheim; 1980-82 Studium an der HfbK Hamburg; 1983-86 Studium an der HdK Berlin; 1989 Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz im Künstlerhaus Edenkoben; 1990 Stipendium an der Akademie Schloß Solitude, Stuttgart; 1994 Daniel-Henry Kahnweiler Preis; Pforzheim; 2006 Projektstipendium, Künstlerhaus Schloß Balmoral , Bad Ems ; 2009/10 Lehrauftrag für Zeichnen, Hochschule für Künste , Bremen; 2011 Stipendium der Bartels Fondation, Basel; lebt und arbeitet in Berlin; Ausstellungen /Auswahl: 2018 Galerie Inga Kondeyne, Berlin (mit Marlies Appel); fast) nichts - Galerie Kim Behm, Frankfurt; Auf der ganzen Linie, Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg; 2017 Lücke, Galerie Kim Behm, Frankfurt a.M. (mit Stephan Wurmer); Zeichnungen, Kim Behm, Frankfurt a.M.; Backstage, Galerie Kondeyne, Berlin; Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster (mit Franziska Reinbothe) ; 2016 4 Zeichnungen, Galerie Kim Behm, Frankfurt a.M; Deltabeben, Städtische Kunsthalle, Mannheim; Pfalzpreisausstellung,Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern; 2015 weißes Rauschen, Galerie Kim Behm, Frankfurt/ Main; Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster; 2014 Hokkaido, Projektraum Alte Feuerwache, Berlin; 2013 drawing the line, Galerie Kim Behm, Frankfurt a.M. (mit Rudolf de Crignis und Michael Rouillard); Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster; 2012/13 Galerie Inga Kondeyne, Berlin (mit Frank Taffelt); 2012 5.biennale der zeichnung-zeichnen ohne grenzen, Kunstverein Eislingen; horizontal, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn; Galerie Katharina Krohn, Basel; 2011 Galerie Olschewski & Behm, Frankfurt/Main (mit Carles Valverde); Zeichnung x 5, Kunstverein Reutlingen; Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster;





MARLIES APPEL


o.T., , 2017, Farbstift auf tracing paper, 43,5 x 42,5 cm



Die Zeichnungen von Marlies Appel fielen bisher in der Galerie durch den feinen Humor ihrer weiblichen Silhouetten auf, doppeldeutig verwoben in geometrische Architektur. Rückblickend haben die Faltenwürfe des Gewandes der 'Madonna im Gemach' von Jan van Eyck - verbunden mit Marlies Appels innerem Bild vom ersten Schnee auf dem Schweizer Berg 'Jungfrau Joch' - die erfahrene Zeichnerin zu dem Anstoß geführt, ein neues Konzept zu erproben.
Beim erneuten Betrachten des spaltenreichen Bergmassivs überwältigten sie der unterschiedliche Lichteinfall und die Schattenfurchen.
Bewußt erarbeitete freie Farbfelder, geprägt von diesem bedeutsamen optischen Eindruck, gehen in den neuesten Zeichnungen eine Verbindung mit einfach strukturierten Liniennetzwerken ein. Auch greift sie zurück auf Wissen, daß sie während des Studiums an der Rietveld Academie machte. Sie interessierte sich damals sehr für die bauhausgeprägte Ausbildung der Textilabteilung.
Der Titel für das Begleitheft dieses neu gefundenen zeichnerischen Erkundungsweges von Marlies Appels lautet. 'Rok en/and Rock the Jungfrau'.



Ab 1978 gab es viele Ausstellungen in den Niederlanden und in Deutschland. Sie stellte in der e.g. at Gallery Apunto, Amsterdam; Gallery Rob de Vries, Haarlem, Nouvelles Images, Den Haag; Gallery Espace, Amsterdam; dem Stedelijk Museum in Amsterdam und Schiedam; der Galerie Inga Kondeyne, Berlin, Gallery Johan Deumens, Haarlem und in der Spinnerei, Leipzig aus. Sie nahm an der Ausstellung „Into Drawing“ teil, die durch Europa reiste und im Stedelijk Museum Schiedam zu sehen war.



Die WICHTENDAHL GALERIE.zeigt: BACKSTAGE: ALEXANDRA DEUTSCH I Monotypien und Papierobjekte

Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, (am Savignyplatz), 10623 Berlin, Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de






'backstage' - KIRSTEN JÄSCHKE vom 04.05.2018 bis zum 08.06.2018


'backstage' - KIRSTEN JÄSCHKE


o.T., 2018, Tempera, 24 x 32 cm

o.T., 2018, Tempera, 24 x 32 cm




Zur Ausstellungseröffnung 'backstage', mit einer kleinen Auswahl neuer Papierarbeiten von Kirsten Jäschke, laden wir Sie herzlich ein. Zeitgleich eröffnet die Wichtendahl Galerie eine Ausstellung mit Ester Glück und Dörthe Bäumer


Freitag, 4.Mai 2018, 19-21 Uhr 04.05.2018 - 08.06.2018




1966 in Neubeckum geboren, 1989-1995 Studium der freien Kunst an der Kunsthochschule Kassel; seit 1999 Atelier in Dresden, Stipendien und Auszeichnungen: 1995 Westerwaldpreis 1995: Erster Preis für keramische Plastik;1998 Stipendium des Kunstfonds für bildende Kunst des Freistaates Sachsen; Arbeitsstipendium im europees keramisch werkcentrum in s-Hertogenbosch (Niederlande); 1999 Max Laeuger Preis 1999; 2004 Stipendium des Künstlergutes Prösitz; 2005 Stipendium Künstlerhaus Hooksiel; Projektstipendium der Stadt Dresden; 2008 Stipendium Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop; 2009 Kunstpreis Frankenthal, Erster Preis; 2013 Salzburg- Reisestipendium der Stadt Dresden; 2016 Stipendium des Kunstvereins Frankfurt (Oder);






Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, 10623 Berlin (am Savignyplatz), Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de







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