Ausstellung vom 28.10.2016 – 13.12.2016

Hanns Schimansky

o.T., 2016, Faltung, Tusche, 64x73 cm




Zur Ausstellung sind Sie herzlich eingeladen.

28.10.2016 – 13.12.2016




o.T., 2016, Faltung, Tusche, 74x87 cm




Hanns Schimansky,

Jg.1949; 1977-80 Stipendium als Meisterschüler an der Akademie der Künste, bei Gerhard Kettner; 1996-97 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris; 1997 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin;1998-2014  Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; 2012 Hans Theo Richter Preis, Sächsische Akademie der Künste, Dresden; zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen wie z.B.1990 Berlin, Neue Nationalgalerie; 1994 Leverkusen, Städtisches Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich; 1996 Berlin, Galerie Inga Kondeyne; 1998 Hannover, Sprengel Museum; Ystad (Schweden), Ystads Konstmuseum; 2000 Neuchâtel (Schweiz), Musée d'Art et d'Histoire; 2001 Rostock, Kunsthalle; 2003 Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle; 2008 Den Haag, Gemeentemuseum; 2010 Dessau, Meisterhäuser Klee/Kandinsky; 2010 Paris, Galerie Jaeger Bucher; 2011 Köln, Galerie Werner Klein; 2012 München, Galerie Florian Sundheimer; 2012 Berlin, Galerie Inga Kondeyne; 2013 Dresden, Leonhardimuseum; 2014 Köln, Galerie Werner Klein; 2014 Paris, Galerie Jaeger Bucher; 2015 Ahrenshoop, Kunstmuseum; 2016 Köln, Galerie Werner Klein

In die Ausstellungen des Zeichners Hanns Schimansky kommen im wesentlichen Besucher, die eine weitere, neue visuelle Herausforderung erwarten. Und Schimansky überrascht dieses Mal mit rigiden Schwarz-Weiß-Faltungen, in denen breite, schwarze Linien weiße Räume verspannen und gleichzeitig auch öffnen. Harmonische Linienflüsse bricht er durch das Falten seiner Papiere auf. Er erzwingt so Richtungswechsel der Linien, zu denen sich spielerisch an im Alltag Gesehenes erinnernde Fragmente gesellen – und alles auf geheimnisvoll erscheinenden, gerasterten Untergründen.

Im Vorspann dieser Ausstellung zeigt Schimansky kleinformatige, farbstarke Kreidezeichnungen. In ihnen herrscht ornamental strukturiertes Fabulieren vor, das mit überraschender Farbkraft aufgeschrieben wurde. Ein unermüdlich variiertes Erfinden von Formmodulen und Strukturen, oft in Zwiesprache mit dem Bleistift, offenbart sich von Blatt zu Blatt.

In diese extrem kontrastreiche Gegenüberstellung mischen sich an den Galeriewänden neue Federzeichnungen - die ständige Weiterführung des 'mikrokanonischen Orchesters'. Zug um Zug setzt Schimansky in ihnen seine schwarzen Codes. Rhythmen mit Vibrationen spiegeln sich selbst. Linien laufen erneut ins Ungewisse als Ausdehnung des Moments. Kleinste Veränderungen in seiner Handhabung der Feder ergeben überraschende Resultate. Auch diesen Zeichnungen unterliegt ein gefalztes Grundraster, das natürlich nicht als idealisiertes Rechengitter für Vorhersagen zu verstehen ist. Bedingungen und Impulse des Materials sind für Schimansky immer wieder Ausgangspunkte seines zeichnerischen Denkens.




o.T., 2015, 21x29,5cm
o.T., 2015, 21x29,5cm




Messe vom 15.-18. September 2016

POSITIONS BERLIN ART FAIR 2016   |   POSTBAHNHOF AM OSTBAHNHOF
15.-18. September | Stand 2.06

Kazuki Nakahara


Hanns Schimansky






In den Galerieräumen: Ausstellung der Wichtendahl Galerie: 'Taska' von Annette Schröter





backstage: Zeichnungen von Kazuki Nakahara
Eröffnung: 9.9.2016, 19 – 21 Uhr
09.09.2016 – 22.10.2016












Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, (am Savignyplatz), 10623 Berlin, Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de






Ausstellung vom 22. Juli – 03. September 2016

Quartett

im Zusammenspiel mit der Wichtendahl Galerie.

Rosa M Hessling, Tomoko Mori, Jana Troschke, Reinhard Wöllmer

   22. Juli bis 3. September 2016

Öffnungszeiten: im August nach Vereinbarung





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